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James Esber
No Natural Ingredients
Katalog vorhanden mit einem
Aufsatz von Robert Storr
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Pressemitteilung
James Esber spricht auch mit seinem neuen Werk die Idee von verzerrter
und klischeehafter Darstellung und Wahrnehmung von Realität an. Für
diese Ausstellung, seine fünfte Einzelausstellung in New York, nutzt
Esber absichtlich eine Palette unterschiedlichster Materialien (Plastilin,
Malerei und Arbeiten auf Papier) und eine Reihe ausgewählter Ikonen
(von den Männern, die auf Iwo Jima die amerikanische Flagge hissten
bis hin zu Michael Jackson) um unsere vorgefertigten Meinungen über
Realität zu zerstören. Ken Johnson beschreibt dies folgendermaßen:
„Wie die Gemälde von Peter Saul und Philip Guston schlagen
auch diese sinnlichen, tief unter die Haut gehenden Arbeiten in die polymorph-perversen
Tiefen der amerikanischen Psyche ein.“ (The New York Times)
Esber neigt zur Verwendung unnatürlicher Materalien und unerwarteter
Kombinationen, und zeigt uns damit, wie verzerrt unsere Art der Wahrnehmung
und Abbildung der Dinge ist. Robert Storr beschreibt Esbers Stil der Nebeneinanderstellung
mit „plumper Eleganz.“
„Plumpheit und Eleganz sind einer auf Widersprüche geeichten
Vorstellungskraft geschuldet, ebenso wie einem Talent, das die Fähigkeit
besitzt, trickreich zu manipulieren um beide Effekte mit offensichtlich
natürlicher Unnatürlichkeit zu erreichen.“ (Storr, 2006)
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